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Neues Pflegetagebuch hilft Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen

Kostenfreier Ratgeber des SoVD. Neues Pflegetagebuch hilft Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen.

Braunschweig. Wer Pflege benötigt, steht plötzlich vor einer Herausforderung: Was erwartet mich bei der Pflegebegutachtung und wie ermittle ich meinen Pflegebedarf? Bisher konnten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen den notwendigen Bedarf mithilfe eines Tagebuchs dokumentieren. Doch inzwischen hat sich die Gesetzeslage deutlich verändert. Der Sozialverband SoVD hat ein neues Format veröffentlicht, das den Stand der neuen Gesetzgebung berücksichtigt.

„Unser neues Pflegetagebuch hilft Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen dabei, sich auf die Begutachtung ihrer Pflegebedürftigkeit besser vorzubereiten. Dies ist mitentscheidend, um am Ende auch die Leistungen zu erhalten, die einem zustehen“, erklärt Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig. 
Bei Begutachtungen der Pflegebedürftigkeit prüft die Pflegekasse nicht selbst. Sie gibt den Auftrag weiter an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), der den Hilfebedarf anhand eines Fragenkatalogs ermittelt.

„Es ist wichtig, sich rechtzeitig mit der eigenen Pflegesituation und der Pflegebegutachtung auseinander zu setzen. Mit Hilfe des Pflegetagebuchs können die Betroffenen den Gutachtern ihre Situation ausführlich beschreiben und ihren Bedarf verdeutlichen“, sagt Bursie. Das Pflegetagebuch kann im Braunschweiger Beratungszentrum des SoVD am Bäckerklint 8 abgeholt werden (Tel.: 0531-480 760, info@sovd-braunschweig.de). Auch im Internet steht es zum Download bereit: www.sovd.de/pflegetagebuch