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Für mehr Miteinander – rund 60 Braunschweiger fahren zum Rollstuhl-Basketball nach Hannover

Braunschweig/Hannover. Unter dem aktuellen Kampagnenmotto „Für mehr Miteinander“ hat sich der Kreisverband Braunschweig des Sozialverbands Deutschland (SoVD) am 22. März auf den Weg nach Hannover gemacht. Rund 60 Mitglieder und Ehrenamtliche des SoVD in Braunschweig fuhren zu einem Rollstuhl-Basketball-Bundesligaspiel nach Hannover. Dort spielten die Hannover United gegen RBB München Iguanas. Das Spiel entschied Hannover mit 78:39 für sich. Aber das war Nebensache, es ging dabei um das Gemeinschaftserlebnis und die Unterstützung und Wertschätzung der Sportler. Denn der SoVD-Landesverband Niedersachsen ist seit vielen Jahren Partner des Hannoveraner Vereins. Auch andere Kreisverbände des SoVD in Niedersachsen waren vor Ort. Die „Fuchsbau“ genannte Sporthalle war ausverkauft.

„Rollstuhlbasketball ist ein inklusiver Sport, bei dem in einem Team generell Frauen und Männer, Behinderte und Nicht-Behinderte aus verschiedenen Nationen zusammenspielen“, sagt Monika Henke, 1. Kreisvorsitzende des SoVD in Braunschweig. „Für den Verband ist Inklusion schon lange ein Thema und Inklusion ist für den SoVD nicht nur Bildung – auch wenn dieser Aspekt häufig in der Öffentlichkeit genannt wird – sondern auch Freizeit und Sport. Deshalb auch die Partnerschaft zwischen dem Team aus Hannover und dem Landesverband des SoVD. Das war nach den ersten Besuchen der Heimspiele bereits klar“, führt Henke aus. Der Verband unterstützt das Team der 1. Bundesliga regelmäßig bei Spieltagen und feierte mit Hannover United schon viele seiner Erfolge.

Rollstuhl-Basketball ist eine paralympische Disziplin und eine sehr dynamische und leidenschaftliche Sportart. Ob beim Training, im Wettkampf oder außerhalb des Spielfelds: Beim Rollstuhl-Basketball-Verein Hannover United sind Inklusion und die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen selbstverständlich. Rollstuhl-Sportler und -Sportlerinnen genauso wie der ehrenamtliche Vorstand und viele Unterstützerinnen und Unterstützer mit und ohne Behinderung sind hier gemeinsam aktiv.