Mitteilung vom 06.03.2018

Der SoVD empfiehlt: Senioren und Studierende unter einem Dach – Wohnen für Hilfe plus

Ein leeres Zimmer sucht einen Bewohner? Und ein Student dringend ein Dach über Kopf? Das Projekt „Wohnen für Hilfe plus“ schafft Abhilfe und stiftet Wohnpartnerschaften – zwischen Senioren oder Familien, die freien Wohnraum haben und sich Unterstützung wünschen, auf der einen Seite und Studierenden, die günstig wohnen möchten und bereit sind, dafür Hilfe zu leisten, auf der anderen Seite. 

Eine generationenübergreifende Wohnpartnerschaft hat für beide Seiten Vorteile: Studierende finden eine preiswerte oder sogar kostenlose Unterkunft, Senioren erhalten eine persönliche Hilfe und Entlastung im Alltag. Wie das genau aussehen kann, müssen beide Parteien individuell vereinbaren.

Dabei kann es sich um Einkaufen oder Kochen handeln, aber auch um Gartenarbeit, Fahrten zum Arzt, Spaziergänge, Schreiben von Briefen, Vorlesen aus der Zeitung etc. Pflegerische Tätigkeiten sind ausdrücklich ausgeschlossen. Dafür wird dem Studierenden als Gegenleistung ein preisgünstiges Zimmer oder eine Wohnung angeboten. Als Faustregel gilt dabei: Pro Stunde Hilfe im Monat wird die Miete für einen Quadratmeter Wohnfläche erlassen.

Wohnen für Hilfe plus, gefördert vom Land Niedersachsen, ist ein Projekt des Studentenwerks OstNiedersachsen, dem Seniorenbüro der Stadt Braunschweig und ambet e. V. Ansprechpartnerin beim Studentenwerk ist Claudia Fischer, die das Projekt koordiniert. Sie betreut nicht nur interessierte Studierende, sondern nimmt auch Anfragen und Anmeldungen von Familien und Senioren entgegen. Auch beim Ausfüllen des Teilnahmeformulars (erhältlich unter www.wfhplus.de) ist sie gerne behilflich. Zu erreichen ist Claudia Fischer unter der Mobilnummer 0152/56712128 oder per Mail unter wohnenfuerhilfe@stw-on.de.